Safari-Stil – von Hyänen, Sandstürmen und beigen Hosen

by Redaktion on 12. März 2010

Tropenhelm auf und rein in den Dschungel. Seit in meiner Kindheit die bezaubernde Sue Charlton in beigen Shorts und Tropenhut mit Crocodile Dundee durch den Busch gekrochen ist verursacht dieser Safari-Stil bei mir ein aufgeregtes Kribbeln. Nicht nur, weil er mit Abenteuer und Wildnis assoziiert wird, für den nahenden Sommer gibt es kein untrügerlicheres Zeichen als die ersten beigen Klamotten auf Laufstegen und Straßen.

Kennzeichen des Safari-Stils sind eben die hellen Naturtöne, klar, wegen der sengenden Hitze… Beige, Kahki, Olivgrün oder Weiß, ein sommerlicher von Afrikas Sonne geküsster Teint ist bei diesen Farben nur von Vorteil. Stofflich tun sich beim Safari-Stil Leinen, Baumwolle, Seide und natürlich Leder hervor. Und wenn man dann in schmalen hellen Zigarettenhosen, einer lockerem Bluse und ledernen Fransensandalen auf lautlosen Sohlen durch den Busch, äh das Büro schleicht hört ganz sicher der ein oder andere die Hyänen heulen hören und spürt den Sand auf der Haut.

Genug fantasiert, im pragmatischen Sinne hat der Safari-Stil jede Menge Vorteile. Zum Beispiel hat bestimmt jede mindestens ein passendes Teil bereits im Schrank, Fransenstiefel oder Taschen, Leinenblusen, helle Röcke oder Kleider sind zum Beispiel geeignet. Toll sind Teile mit aufgenähtem Taschen, Schulterklappen oder passenden Gürteln. Die angesagten Animal-Prints sind natürlich auch total geeignet, das Zebra und der Leo sind schließlich auch im waren Leben bei einer Safari gern gesehen…

Ein anderer Vorteil ist, dass der Safari-Stil fast immer klassisch und stilvoll wirkt. Wenn man sich nicht gerade einen überdimensionalen Tropenhut unters Kinn bindet oder am Gürtel Jagd- und Fischereiutensilien befestigt kann man mit der hellen sommerlichen Mode kaum daneben liegen. Und zum Schluss noch ein heißer Tipp von Dundee abgeguckt: Krokodilzähne zum Beispiel an Ketten oder Armbändern sind tolle Accessoires im Safari-Stil.

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