Mode- und Lifestyle-Blog
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10 Dez 2009„ 2 x 3 macht 4, widdewiddewitt und Drei macht Neune…“ Schon in unseren Kinderjahren legte uns die kleine Pippi Langstrumpf, das beinah homonyme Accessoire nahe: die Kniestrümpfe! Und so kunterbunt wie ihre Villa und Welt musste schließlich auch die Kleidung sein, also ritt unser damaliges Vorbild mit grünem Kniestrumpf rechts und orangem Pendant links auf ihrem „Kleinen Onkel“ durch die Weltgeschichte. Wir taten es ihr natürlich gleich und sprangen ebenfalls in bunten und nicht immer unbedingt zusammenpassenden Ringelsöckchen, die in Gummistiefeln steckten, von einer Schlammpfütze in die nächste. Ja, so war das noch damals, als unsere Outfits noch eher funktional waren, Glücksbärchi-Pullover und Mickey-Mouse-Cordhosen noch die absoluten Lieblingsteile waren und Begriffe wie „Styling“ oder „Outfit“ noch lange nicht in unserem Wortschatz existierten.
Spätestens nach der Grundschulzeit wurden die einst so lustigen bunten Kniestrümpfe dann jedoch in die Altkleiderspende verbannt und nach temporären Schulmädchen-Look-Anfällen endgültig durch seriöse dunkle Leggings und Feinstrumpfhosen ersetzt. Blöd nur, dass man sich ja bekanntlich immer zweimal im Leben sieht und auch der Bumerang-Effekt nie ausgeschlossen werden kann, also kehrten die Kniestrümpfe klammheimlich wieder aus dem Exil zurück und eroberten kürzlich wieder die weiblichen Kleiderschränke! Mittlerweile sind sie nämlich wieder zum High-Fashion-Accessoire avanciert, das nicht nur für ein ausgefallenes, pfiffiges Styling sorgt, sondern frau praktischerweise sogar im kalten Winter vor kalten Füßen bewahrt. Ob die Strümpfe nun kariert, gestreift, geblümt oder bestickt sind, spielt dabei keine Rolle, wichtig ist in diesem tristen Winter nur, dass sie bunt sind! Denn ein schwarzes Strickkleid sieht doch in Kombination mit roten Kniestrümpfen doch gleich viel fetziger aus als mit schwarzen Leggings, an denen wir uns inzwischen schon satt gesehen haben, oder?
Besonders beliebt in diesem Winter sind vor allem Kniestrümpfe mit Hahnentrittmuster oder, für Romantik-Fans, mit Spitze und Stickereien verziert. Wer nun zwar von der Styling-Idee an sich überzeugt ist, Omis guter „Kind, denk an deine Nieren!“-Rat aber noch im Kopf herum spukt, dem kann folgender Tipp vielleicht Abhilfe schaffen: Kniestrümpfe sind ideale „Bausteine“ für den angesagten Layering-Look, d.h. je mehr Schichten, umso besser. Als Grundlage dient also die herkömmliche Seiden- oder Wollstrumpfhose, darüber werden dann die neuen Fashion-Koryphäen alias Kniestrümpfe gezogen und als finalen Kälteschutz noch Stulpen darüber – und auch den schlaflosen Nächten der nierenbesorgte Oma ist im Nu ein Ende gesetzt. Vorausgesetzt, man hat der anglophoben Omi vorher erklärt, was man unter einem „Layering-Look“ versteht, aber spätestens bei der Umschreibung „Baumkuchen-Prinzip“ sollte der Groschen fallen…
Den Kombinationsmöglichkeiten der Kniestrümpfe sind dabei ebenfalls keine Grenzen gesetzt: Ob zum Minirock, zu Maxi-Pullis oder Shorts, mit Ballerinas oder Stiefeln, aus denen sie oben herausblitzen – bunte Kniestrümpfe dürfen diesen Winter jedenfalls in keinem gut sortierten Kleiderschrank fehlen!
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2 Responses to Revolution der bunten Kniestrümpfe
Regenschirme als Eyecatcher | hammer mode!
Dezember 20th, 2009 at 09:33
[...] werden wollte, als sich damit eine Sekunde länger auf der Straße zu zeigen. So ein farbenfroher, bunt bedruckter Regenschirm mit etwas benutzerfreundlicherem Griff wäre doch wirklich patentreif, muss [...]
Die Zeit rennt: Der perfekte Look zur Happy Hour | hammer mode!
Januar 28th, 2010 at 15:56
[...] Und was passt da jetzt dazu? Absolutes Musthave für diesen Winter sind definitiv Leggings und Strümpfe. Die halten nämlich nicht nur flauschig warm, sondern passen auch wunderbar zu Strickkleidern und [...]