Gefangen im Netzkleid

In: Celebrities| Style

27 Mai 2010

Netzkleider sind ja so eine Sache. Zwar können sie durchaus sehr aufregend, mysteriös und stilvoll wirken, aber diese Wirkung zu erzielen ist leider keine leichte Übung. Das Spiel mit Transparenz, Spitze und Hautblitzern wird nur von wenigen beherrscht.

Davorka (keine Sorge, wem der Name nichts sagt der hat nichts verpasst, nur eine Münchner Blitzlichtsüchtige) versuchte mit einem Netzkleid auf dem roten Teppich zu schocken. Das hat vielleicht teilweise funktioniert, aber sie war nicht die erste (Rose McGowan hat das nochmal ein Stückchen krasser gebracht) und außerdem zeugt ein solcher Auftritt mit Sicherheit nicht von Klasse.

Auch unser Lieblingstollpatsch in Sachen Mode, Britney Spears hat mal wieder kräftig daneben gefasst, auch mit einem Netzkleid. Auf den letzten Grammys zeigte sie sich mit neuem Partner und in seltsamen Fetzen. Dass dieses Netzkleid von Dolce& Gabbana ist, macht weder das Kleid besser, noch das Label attraktiver. Wer ist eigentlich Britneys Stylist? Zahlt sie den nicht anständig oder was hat er/sie etwas gegen das Popsternchen?

All diese Netzkleid Unfälle machen also nicht unbedingt Lust auf mehr. Andererseits will mans doch besser machen und wenn man an gute Beispiele wie Dita von Teese denkt wird das Netzkleid auch wieder verlockender… Sind BH-Blitzer also schon wieder von gestern?

Auch bei Germanys Next Topmodel wurde beim letzten heißen Shooting auf Netz gesetzt. In einer Art Fischernetzkleid gefangen räkelten sich die Kandidatinnen zwischen Seetang am Strand. Allerdings passte Modelmama Heidi höchstpersönlich auf, dass Nippelblitzer, die bei einer solchen „Bekleidung“ unvermeidbar sind nicht auf den Fotos zu sehen waren.
Für den Alltag ist ein Netzkleid also auf keinen Fall etwas. Wer außer für ein privates Fotoshooting trotzdem nicht auf Netz verzichten will, dem sei zu Netzeinsätzen in Kleidern oder Oberteilen geraten.

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