Emo-Trend?

In: Trends

7 Sep 2010

Kann man bei der Modeerscheinung Emo von einem regelrechten Trend sprechen oder sind nur einzelne Personen beziehungsweise Jugendliche von dieser doch sehr speziellen Moderichtung fasziniert? Was aber versteht man eigentlich unter dem Emo-Trend und was ist charakteristisch für ihn?

Der Trend ist vermutlich eine Mischung aus Gothic- und Punk-Mode unter Einbeziehung früherer Trends zur Zeit des Indie-Rock. Emo ist die Abkürzung für Emotional und genau das versucht der Emo-Trend durch seine spezifische Mode zu vermitteln.

Es dominiert die Farbe Schwarz, die sich sowohl in der Kleidung als auch in den Haaren wiederfinden lässt. Auch die Augen sind meistens mit einem Kajal schwarz betont und erzielen eine traurige, emotionale Wirkung. Typisch für den Emo-Trend sind auch besonders eng anliegende Röhren-Jeans und T-Shirts und das sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen. Als Accessoires dienen Schweißbänder, Ketten und Gürtel, die meist mit Nieten verziert sind. Die Farbkombinationen beschränken sich meist auf Schwarz mit Lila, Neon-Pink oder Rot.

Diese Farben erscheinen auch oft in den Haaren. Beim Emo-Trend dominiert vor allem das Karomuster, welches sich auf zahlreichen Kleidungsstücken wiederfinden lässt. Als Schuhwerk dienen fast immer Sneakers; besonders die angesagten Chucks in Schwarz oder Pink sind hier gefragt. Sie werden teilweise noch mit Buttons oder ähnlichen Accessoires bestückt und individuell gestaltet. Typisch für den Emo-Trend ist es außerdem niedliche Details, wie beispielsweise Spitze, mit düsteren Symbolen zu kombinieren.

Der Emo-Trend betrifft eigentlich fast nur Jugendliche, die diese Stilrichtung ausleben und meist in Gruppen auftreten. Ob der Emo-Kleidungsstil auch mit einem Hang zur Depression und Selbstverletzung verbunden ist, wie das in den Medien oft dargestellt wird, sei dahin gestellt.

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