Einfach tierisch: Animalprints

In: Trends

11 Feb 2010

Von der eiskalten Taiga direkt in den tropisch heißen Dschungel! Im Winter muss eben etwas künstlich nachgeholfen werden, um die arktischen Temperaturen draußen erträglicher zu machen – mit Animalprints! Gefährliche Tiger, grazile Leoparden, scheue Zebras und giftige Pythons bahnen sich da durch die hiesige Schneelandschaft und verwandeln die Straßen in einen richtigen Raubtierzoo. Aber keine Sorge, den Kammerjäger oder Siegfried und Roy muss man nicht gleich um Hilfe bitten, es handelt sich schließlich nur um animalische Verzierungen auf Shirts, Leggings, Cardigans oder Schuhen!
Und nicht nur im hoffentlich nicht mehr langlebigen Winter sind Animalprints tolle optische Helfer, um das Thermometer zu einem Anstieg zu zwingen, auch im Frühjahr und Sommer werden sie begehrt sein wie nie! Denn sind warme Wüstenfarben wie Sand, Mokkabraun oder Schlamm ohnehin schon fast eine sichere Prognose für das kommende Frühjahr, so passen freche Animalprints umso besser ins Oasen-Klischee und machen gleich Lust auf eine abenteuerliche Safari in der Kalahari!

Langweilig wird’s mit den tierischen Details nie, eine verruchte Leoparden-Tunika in Begleitung einer rassigen Lederleggings oder für ganz Mutige mit Strapsen – und schon ist man bereit für einen tollkühnen, ereignisreichen Streifzug! Und das Beste an diesem Trend: für Animalprints muss – im Gegensatz zu manchem Fellteilchen- kein Tier sein Leben lassen! Die heutige Stoffindustrie kann wahre Wunde vollbringen…

Außerdem sind Animalprints keineswegs nur Großstadtdschungel-tauglich, auch lange Abendkleider werden in anmutig-gefährliche Raubkatzenmuster getüncht und machen wagemutige Großstädterinnen zu richtigen Dschungel-Queens! Dabei könnten die Designer auch schon mal gegen die Naturgesetze verstoßen und nicht ganz naturgetreue, tierische Farbkreationen auf Stoff zaubern: von lila Leoparden, blauen Pythons oder quietschgrünen Tigern sollte man sich also nicht abschrecken lassen!

So wild es im Raubtiergehege auch zugehen mag, bestimmte „Verhaltensregeln“ gilt es bei der Kombination von Animalprints trotzdem auf jeden Fall zu beachten: Um nicht wie eine undefinierbare Kreuzung namens „Leoger“, „Zebython“ oder „Krokopard“ daherzukommen, sollte man verschiedene Tiermuster niemals miteinander kombinieren! Ein unifarbenes Gegenstück in einer neutralen Farbe wie Schwarz dazu und du kannst dich stilsicher auf Raubtierzug begeben!

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