Be-Bob-A-Lula – she’s my baby!

In: Style

2 Apr 2010

Herren mit Schmalzlocken, schwingende Petticoats und ein gezupfter Kontrabass. Das sind die ersten Assoziationen die mir in den Sinn kommen, wenn ich an den Rockabilly-Style denke. Rockabilly ist in erster Linie eine Musikrichtung, die sich in den 50er Jahren aus dem Rock’n’Roll heraus gebildet hat. Der Rockabilly-Style ist dementsprechend von dieser Epoche gekennzeichnet: Bei der Mode dominieren Tellerröcke das Bild. Aber auch kurze Leder-oder Collegejacken waren in den 50ern schon mal stylisch.

Heute hat sich der Rockabilly-Style ein bisschen weiterentwickelt und vereint verschiedenste Symbole in sich. Besonders bei Tattoos sind Würfel oder Kirschen heute beliebte Motive. Auch Teile im Pünktchenmuster passen hervorragen zum Stil des Rockabilly. Ganz wichtig ist die Frisur. Stars wie Kate Perry, die übrigens öfter im Rockabilly-Style zu sehen ist stylen die Haare zu einer voluminösen Lockentolle. Tipps und Tricks wie diese Frisur selber gestylt werden kann gibt’s hier.

Eine andere Beobachtung ist, dass der Rockabilly-Style ganz häufig in einem eher erotischen  Zusammenhang auftaucht. Wohl inspiriert von den ersten Pin-Up Girls der Welt räkeln sich so manche Ladys heute in kurzen Taillenhöschen und gepunkteten Pumps in den Hochglanzmagazinen. Wie wir ja schon beim BH-Trend festgestellt haben sind auch Retro-Dessous absoluter hip.

Nach den USA gibt es jetzt auch in Deutschland eine Rückbesinnung auf den Style des Rockabillys. Prominentes Beispiel ist Sascha, der als Dick Brave mit den Backbeats ein ganzes Album im Rockabilly-Style eingespielt hat, natürlich stilecht mit Schmalzfrisur. Die Rockabilly Musik ist  schon mal klasse, der Beat und die Melodie lassen einen automatisch das Tanzbein schwingen, was den Modestil angeht wird man die weiteren Entwicklungen abwarten müssen. Für die nächste 50ties Party ist Rockabilly auf jeden Fall das Richtige!

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